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ju:dubai

Typisch.

4. Juni 2007

Hallo nochmal! Irgendwie kann ich nicht aufhören hier. Ausserdem konnte ich durch den Stress nicht alles hier rein setzen, was ich wollte.
Hier nochmal ein Nachtrag aus Hamburg für Dubai, oder umgekehrt:

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Das Schöne an der arabischen Schrift – sie ist unglaublich variabel und anpassungsfähig. Das heisst, man kann mit ihr Serifen, Schriftstärken und Schriftlänge, und sogar die Anmutung der lateinischen Schrift simulieren. Ich habe mir jetzt vorgenommen, ein Bisschen mehr über die arabische Schriftweise zu recherchieren. Höchstwahrscheinlich wird das Thema auch in meinem Diplom auftauchen, das ich Ende Juni Präsentiere. Hab ich zu sehr fachgesimpelt? Sorry, da ist jemand einfach ziemlich begeistert :-)

Bye Bye Dubai.

30. Mai 2007

Der letzte Tag und keine Zeit zum Schreiben. :(

Moe´s Wüste.

28. Mai 2007

So, und hier ein Paar Bilder von einer anderen Perspektive, nämlich von Moe´s Kamera. Das ist eigentlich eine bessere Perspektive – er hatte das Kamel richtig fotografiert und seine Düne ist auch viel schöner.
Ausserdem hatte sind hier auch Fotos von mir, die ich euch auch gerne zeigen möchte. Nicht dass ihr glaubt, dass ich schon längst verschleppt wäre und es ist jemand anders, der das ganze hier erlebt ;)

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Moe´s Freundin Aika und die Sanddüne
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Das ist das Kamel, das eigentlich auch auf meinem Foto zu sehen sein sollte (ich weiss, das ist eigentlich ein Dromedar). Schönes Ding!

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Moe ist cool! Kommt aus Libanon und arbeitet hier als AD bei Interone, einer Zweigstelle von BBDO in Dubai.

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Der allerletzte Freitag.

26. Mai 2007

Na ja, eigentlich geht es hier um den heutigen Samstag und die Wüstentour. Mir ist nur aufgefallen, dass ich vor einer Woche geschrieben hatte, es währe mein letzter Freitag. War es nicht, zum Glück, denn dann hätte ich ja den heutigen Samstag nicht hier erlebt und der war toll!
Also der Samstag. War heute in der Wüste und in den Bergen unterwegs. Eigentlich gibt es dazu mehr zu zeigen als zu schreiben, deswegen mache ich dies hier kurz und sage nur - viel Spass!

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Es gibt zwar schönere Fotos von Sanddünen, aber keine mit einem Schatten von mir drauf ;)

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Das sollte ein Kamel sein. Leider war ich zu blöd, aus dem Auto ein Kamel zu Fotografieren … Aber schöne Landschaft, oder?

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Der Weg ins Nirgendwo. Das sieht nicht nur so aus – da ist wirklich nichts dahinter.

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Wüstenstern! Vielleicht …

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Golf von Oman oder Indischer Ozean … Sieht aus, wie Nordsee.

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Lokale Mafia bei der Beratung des nächsten Kneipenanschlags Im Urzeigersinn: Araberin, Deutscher, Libanese, Kasachin (eine echte!!!) und eine Russin – coole Mischung.

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Der hatte dann zu Hause auf mich gewartet. Sagt HALLO! zur kleinen Eidechse!

Verliebt in Dubai.

26. Mai 2007

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Nein, nicht in die Stadt, nur in seine arabischen Schriftzeichen und in die Sprache. Finde Dubai immer noch relativ unspektakulär, obwohl ich hier schon interessantere Stadteile gefunden habe. Die Menschen sind hier toll - das ist meine Erkentniss bis jetzt. Oder vielleicht einfach nur Glück gehabt. Keine Ahnung.
Schriftzeichen überall. In allen Größen, Ausführungen, Farben und Anpassungen - sehr anpasungsfähig zum Klang, zur Stimmung, oder einfach zu den lateinischen Zeichen. Schilder zum nimmersattwerden. Später alles etwas ausführlicher - muss in die Wüste!

Arbeit.

22. Mai 2007

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Nicht dass jemand denkt, hier wird nur Urlaub gemacht!!!

Warten auf den …

20. Mai 2007

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krabben_3.jpgTod. Bin ja kein Fan von sowas. Fand die Viecher sehr bedauernswert. Ist auch komisch, was ich alles komisch finde.

Sharjah.

20. Mai 2007

Es war ja wieder Freitag – ein Erlebnistag mittlerweile und leider auch mein letzter Freitag hier. Diesmal war das ein Kulturtag in Sharjah, einem anderen Emirat. Wir waren im gleichnamigen Städtchen, das viel tradizioneller ist als Dubai. Da kann man nicht einfachso in einem Top und kurzem Rock rumlaufen, ich musste schon ein T-Shirt und einen langen Rock tragen, was auch ok war.

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Eine Mosche (wird das so geschrieben?) von innen. Hatte ja nie die Gelegenheit sowas zu sehen. Diese hier wird gerade gebaut, deswegen wagte ich einen Schnappschuss in das leere Bau.

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Für Aufmerksame.

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Eine schöne Baustelle, oder?

Ausstellung.

20. Mai 2007

In Sharja findet schon seit 1995 die hiesige Biennale statt. Wir haben leider nicht alles sehen können, trotzdem hatte ich viel mitgenommen aus der Ausstellung. Vor allem eine andere Sichtweise auf so banale Sachen wie Wasser und Eis. Es sind ja Dinge, die hier nicht einfach selbstverständlich sind. Da es hier kaum regnet und auch kaum Süsswasserquellen gibt, ist Trinkwasser etwas Besonderes, das man in Form von einem Eisblock, oder einer trinkwasser-aufbereitender Maschine ausgestellt hatte.

Eine Interpretation des schwarzen Kubus, der ja im Moment in Hamburg aktuell ist, habe ich da auch gefunden. Eine schöne Sache war das: Es wurden Kieferborke und -zapfen schwarz gefärbt, lose an durchsichtigen Fäden im Raum aufgehängt. Die Anmutung war leicht, schwebend, chaotisch und irgendwie bedrohlich zugleich.

Die Künstler waren zum größten Teil aus der arabischen Region, was ich auch sehr spannend fand. Im Großen und Ganzen waren das unkomplizierte einfache Werke, die leicht und ispirierend auf mich wirkten. Und ganz viel Chaos (:

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Das wollte ich so!

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Ein riesiger Teppich aus unzähligen Bierblechdosen und Alkoholflaschendeckeln. Besonders interessant war, dass es in der Beschreibung kein Wort über die provozierende Wirkung des Kunstwerks stand – In den Emiraten ist Alkohol offiziell verboten, wird allerdings in den Clubs angeboten.

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Das hier ist die Beschreibung zum Eisbrocken. Wie ein Esblock aussieht wisst ihr hoffentlich.

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Auch hier Dinosaurier! ;)

Werbung.

18. Mai 2007

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… für Zigaretten sieht hier in den Zeitschriften so aus. Find ich toll!!!

Zeichnungen.

15. Mai 2007

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Frauen, Kinder und andere Menschen.

15. Mai 2007

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Ich habe gestern eine E-Mail von Karo bekommen. Für die, die sich auch Sorgen um sie gemacht haben, weil schon ewig nichts von ihr gehört: ihr geht´s gut ;) Warum ich das hier schreibe, ist eine andere Sache. Karo hatte nämlich die Frage, wie es sich hier als Frau so lebt und ob ich schon die Einheimischen kennen gelernt habe. Diese Frage fand ich ziemlich cool und dachte, das würde viele interessieren. Deswegen geht es hier um das Frausein in Dubai, natürlich aus meiner sehr eigenen Perspektive.

Es ist vielleicht ganz anders, als sich das viele vorstellen. Im Vergleich zu fast allen anderen arabischen Ländern sind die Emirate ziemlich tolerant Ausländern gegenüber. Und Dubai ist da entspannter, als die meisten anderen Städte. Man sollte bestimmte Grenzen nicht überschreiten (z.b. mit freien Oberkörper am Strand sonnen) und auch provokantes Auftreten wird nicht so gern gesehen. Aber was das angeht ist es in jedem Land so - keiner sieht es gerne, wenn die eigene Kultur von Fremden nicht respektiert wird. Man kann hier als Frau auch alleine abends weg gehen, ohne dass man Angst haben muss. Vor allem, weil man in den Kneipen sowieso hauptsächlich Europäer trifft.

Was ich allerdings hier komisch finde, ist die Tatsache, dass die Einheimischen es nicht so gerne sehen, wenn ihre traditionelle Kleidung von den Fremden getragen wird. Dabei ist sie doch so schön!!! Ok, die ganz traditionelle Frauenkleidung ganz in schwarz mit einer Maske vorm Gesicht wäre natürlich extrem bei der Hitze. Aber es gibt sehr schöne schlichte Leinenkleider, die sehr bequem aussehen. Was Frauenkleidung angeht, ist das allerdings nicht so streng. Ich könnte so ein Kleid auch tragen, wenn das nicht so teuer wäre. Aber wenn mann als ausländischer Mann die männliche Kleidung Dishdasha trägt, sind die Araber ziemlich beleidigt. Die langen leichten weissen Hemden mit dem weissen Tuch auf dem Kopf, einer kleinen Haube drunter und zwei Filzrollen darüber, zum festhalten … das sieht so verdammt gut aus! Ich verstehe sie schon: Einerseits bedeutet diese Kleidung für sie nicht nur Körperbedeckung, sondern auch ein nationales Symbol. Andererseits kann das ganz schön behämmert aussehen, wenn so ein weisser Clown durch Stadt damit gurkt und Leute verwirrt … vielleicht …
Nein , ich schweife nicht ab! Immerhin gehört das dazu, sich als Frau Gedanken über die Kleidung zu machen, oder?

Als ich gestern nach arabischen Sprichwörtern recherchiert hab, ist mir das hier besonders aufgefallen: «The son of a son is dear, the son of a doughter a stranger». Tja, soviel zu der Frauenrolle. Und dann noch die Sache mit dem «Frauen und Kinder vorm Chatten schützen», das ich schon in meinem Leute-Eintrag beschrieben hatte. Es gibt auch immer noch Frauenbereiche in den Hallen der Einkaufszentren und in den Bussen (bin aber noch nie hier Bus gefahren), allerdings habe ich das Gefühl, dass sie nur von Frauen benutzt werden, die besonders auf Tradition achten. Es wird nichts erzwungen.

Arabische Frauen habe ich bis jetzt nur in den großen Shopping-Centern gesehen. Sehr cool sehen sie dabei aus. Sie tragen fast ausschliesslich schwarze Gewänder und Kopfbedeckung und sehr wenige haben Burkas an. In der Highsociety wird von den einheimischen Frauen auch gewagtere Garderobe angezogen, die nicht unbedingt frömmer aussieht, als die von den zahlreichen Russinnen hier (ich meine jetzt nicht mich, nein, das ist gar nicht meine Zielgesellschaft). Was ich damit sagen will ist, man kann hier nur in einem Shoppingcenter die Einheimischen (Frauen, die Männer sind eh tabu, auch aus meiner Sicht) kennen lernen (Geschäftsleben natürlich ausgenommen) und dafür gehe ich einfach zu selten und ungern schoppen. Man könnte natürlich auch eine nette Familie als Nachbarn haben. Dafür sind die einheimischen Araber allerdings zu reich und fromm, um irgendwo in einem Viertel zu wohnen, der nicht aus allen Ecken nach Geld sprotzt (sorry, mir ist kein anderes Wort eingefallen). Das heisst – nix mit Arabisch Lernen.

Einen Weg gibt es doch! Man müsste dafür aus Versehen einen Hausfriedensbruch begehen. Ein Bekannter, der hier in Dubai seit einem halben Jahr wohnt, erzählte gestern, das er mit einer Freundin, auf der Suche nach einem Restaurant auf ein Hof raufkam. Das sah sehr nach einem öffentlichen Veranstaltungsgrundstück aus, es gab Billard-Tische und Lichterketten im Garten. Irgendwann wurden sie dann von einer ganzen Familie umzingelt und von der Polizei geschnappt, weil es sich um ein privates Grundstück handelte. Nach langen Erklärungen und Verhandlungen und durch die Tatsache, dass er eine Frau dabei hatte (!), hat man den beiden geglaubt und das ganze Unglück mit einer Einladung zum Essen auf der Yacht der Familie abgewendet.

Fazit: Ich kann nicht klagen, ich fühle mich überhaupt nicht eingeschränkt hier und habe schon viele sehr nette Menschen kennen gelernt …

Na toll, jetzt habe ich zu viel geschrieben. Ich hoffe, das liest überhaupt jemand :(

Habt ihr schon

15. Mai 2007

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… mal SO einen rotlosen Sonnenuntergang gesehen? Ich habe nichts an den Farben rumgepfuscht! Ich schwör es!!!

Freitag.

12. Mai 2007

Bis jetzt waren meine zwei Freitage sehr spannend. Wie ihr schon wisst, war ich gestern in Oman. Ein sehr schöner Ausflug war das! Bin immer noch sprachlos.
Falls jemand denkt, ich würde mitten in der Woche Urlaub machen - denkt dran, am Freitag fängt hier das Wochenende an. Und am Wochenende kann man hier eine ganze Menge machen. Bis jetzt war Dubai für mich kein besonders spannender Ort für Aktion. Es gibt natürlich viel im Angebot: Partys, Skifahren und mehr. Irgendwie finde ich aber rausfahren und das konstruierte Leben mal verlassen viel spannender. Ist natürlich meine persönliche Ansicht, viele hier würden mir wahrscheinlich widersprechen :).
Nach diesem Ausflug weiss ich, was die Emirate einem noch bieten können. Es gibt viele Orte, die ihre Ursprünglichkeit noch nicht verloren haben, mit kleinen weissen Häusern und alten Moscheen, Wüsten mit unbefestigten Autostrecken und Kamelenhorden, eine wunderschöne steinige Küste und vieles mehr. Am schönsten finde ich natürlich die Berge. Obwohl sie nicht so hoch sind wie in meiner alten Heimat, sehen sie gewaltig und inspirierend aus. Es sind Hauptsächlich steinige Monster aus vielen Schichten, die immer wieder anders aussehen. Man könnte einige mit einer versunkenen Schichttorte vergleichen. Andere haben dann eine löchrige, flussige Struktur, aus der man sich Totenschädel oder Fischköpfe, oder Tiere zusammenspinen könnte. Viele sind mit geraden filigranen Rissen verseheh, die sehr an die arabische Schrift erinnern. Habe die Gelegenheit natürlich nicht ausgelassen und ordentlich gezeichnet.
Am besten lasse ich die Bilder für sich sprechen. Es sind sehr viele, deswegen habe ich sie ein wenig aufgeteilt. Nicht nur die Bootstour, sondern auch der Weg nach Oman waren faszinierend. Viel Spass!

Durch die Emirate.

12. Mai 2007

karte.jpgDas war unser Weg. Ungefähr drei Stunden Autofahrt von Dubai.

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imgp5168.jpgRas Al Khaimah. Eins von sieben Emiraten.

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Oman.

12. Mai 2007

Diese Bilder sind jetzt in Oman aufgenommen worden:

imgp5251.jpgAn der Grenze zu Oman. Mussten unsere Zeit mit dem Ziegenfüttern vertreiben, weil das so lang gedauert hatte. Und die ihren Hunger mit dem Betteln.

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imgp5279.jpgMit so einem Boot sind wir unterwegs gewesen. Acht ganz unterschiedliche Menschen aus uterschiedlichen Bereichen. Hauptsächlich aus Deutschland.

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imgp5299.jpgDirekt vor euch seht ihr fünf freilebende Delfine, bzw. das, was ich von ihnen noch aufs Bild gekrigt hatte. Sorry, sie wollten leider nicht fotografiert werden …

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Pause.

10. Mai 2007

Eine Pause abends am Pool. Es hatte zwar zwei Tage gedauert, bis ich den öffentlichen Pool fand, dafür hatte sich das aber richtig gelohnt:
Keine Seele da. Der ganze Schwimmbecken für mich alleine (und ein paar ertrunkene Insekten :). Die untergehende Sonne, die den Himmel und den Smog über der Stadt in die Farbe der Wüste tauchte und dazu sich laut streitende grüne Papageien, irgendwo in den Palmen … herrlich war das!
Das Joggen heute morgen vor der Arbeit war auch richtig schön. Es war noch nicht so heiss und der Weg an dem naheliegenden, künstlich angelegten See war zwar etwas kitschig, aber trotzdem angenehm zum Laufen und Gedanken laufen zu lassen.
Ach, ich bin ganz zufrieden mit mir heute. Dafür dass der Tag so lang war, konnte ich viel machen und viel entdecken: Es ist Wochenende, ich habe gejoggt, endlich mal den Pool gefunden, freilebende Papageien gesehen, richtig lange gearbeitet und morgen gehts durch die Wüste ab ins Boot nach Oman …
Oomanomanomann! Seid gespannt auf die Fotos!

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Ach ja …

9. Mai 2007

Sorry für die lästige Werbung. Hätte ich eine Wahl, würde ich Merzedes oder Sony nehmen. Oder am besten meine eigene Kreation. Leider hatte ich keine Wahl, so muss jetzt diese peinliche Kontakt-Geschichte sein. Tschuldigung …

Leute.

8. Mai 2007

Ich sag euch, es ist nicht so einfach bei 40 Grad zu arbeiten und ohne Klimaanlage gar nicht möglich. In der Mittagszeit geht man nicht essen, sondern schlafen, weil es so heiss ist. Nachts wird es dann ein wenig kühler - also 30 Grad. Bin schon sehr gespannt, wie das bei 50 Grad geht. Und dann siehst du die ganzen Bauarbeiter, die in der prallen Hitze ihr Geld verdienen, um das dann nach Indien, Pakistan oder in die Philippinen zu ihren Familien zu schicken. Übrigens die Arbeit machen hier nur Ausländer, die Einheimischen organisieren das Ganze. Ich finde das gar nicht so schlimm, aber schon sehr eigen. Vor allem, wenn die unmeschlichen Arbeitsbedingungen überhaupt nicht erleichtert werden. Eine Staatsbürgerschaft in den Emiraten zu bekommen ist auch unmöglich - entweder bist du ein Araber, oder ein Gast. Es ist eine Mischung aus Gastfreundschaft und totaler Abschirmung, die mich hier am meisten irritieren.
Heute habe ich in der Zeitung gelesen, man müsse Frauen und Kinder vor dem bösen Chatten schützen. Das wäre Teufelszeug und für nichts gut. Hm, das mit dem Schutz funktioniert ja ganz gut, ich kann hier kaum chatten, Skype funktioniert nicht, nur ICQ, und beim reinladen der Bilder hatte ich auch das eine oder andere Problem. Da fragt man sich, ob wirklich ALLES zensiert wird. Mal schauen, wie lange ich meinen Blog so betreiben kann. Aber keine Angst, wenn das hier nicht funktioniert, werde ich einen neuen einrichten. Ha!
Mein Arbeitsalltag sieht im Moment etwas einfarbig aus. Das einzige Highlight bis jetzt: habe heute die Glasscheibe in der Tür zum Garten übersehen. Ich wollte nur eine überdimensional grosse Wespe auch von aussen fotografieren, weil sie komischerweise innen gelandet ist. Eigentlich ist die gar nicht gelandet, sondern knallte die ganze Zeit gegen die Scheibe … na ja, ich habs ihr dann nachgemacht. Wie blöd. Das war ein Knall, sag ich euch!
Und überhaupt habe ich mir heute vorgenommen, ein bisschen mehr rauszukommen - ohne Glasscheiben einzurennen natürlich. Im Moment scheint es, dass man hier ausser arbeiten nicht viel machen kann, aber das ist natürlich Quatsch. Da wir nicht in der Innenstadt wohnen, sondern etwas ausserhalb, in einer Häusergemeinschaft (das ist eine Geschichte für sich), kommt man hier schlecht weg. Das hat zur Folge, dass ich nicht, wie gewohnt, einfach losziehen kann, sondern mir ein Taxi nehmen muss, das mich zu einem bestimmten Stadtteil bringen kann (wenn mich der Fahrer versteht). Da ich mich aber in der Hetze gar nicht darum gekümmert habe, wo es hier was gibt, sitze ich hier erstmal ein wenig fest.
Na ja, rausgekommen bin ich hier schon ein Paar mal. Wir waren in einem Einkaufzentrum. Groß, teuer und mit einer eingebauten Skipiste. Toll! Nichts gekauft, dafür aber viel gesehen. Fasziniert haben mich die Unmengen von arabischen Musik-CDs, die teilweise sehr schön gestaltet wurden. Die Bilder folgen natürlich.
Dubai - eine Stadt der Superlativen:

donttoutch_1.jpgToll! Einkaufszentrummonster.

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covers.jpgSorry für die Qualität und eventuell schlechten Geschmack. Ich fand sie toll!

skiepiste.jpgDie Skipiste von aussen. Sieht ganz schön gewaltig aus.

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wespe_1.jpgDie riesige Wespe. Von Innen und von Aussen. Ist sie nicht ein Knüller?

Unperfekt.

5. Mai 2007
  • Sorry Leute, aber irgendwie ist das alles hier nicht ganz perfekt. Die Bilder sind leider verzogen und der Text sollte eigentlich linksbündig stehen … Ich versuche das in den nächsten Tagen wieder gerade zu biegen und bis dahin werde ich wahrscheinlich keine Bilder reinladen, weil das einfach nicht gut aussieht :(
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    Kamelenmilch und Obstsalat.

    5. Mai 2007

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    Da bin ich ja auch schon wieder. Der erste Tag in der “Agentur” war ja wirklich entspannt. Liegt allerdings daran, dass es hier am Freitag das Wochenende anfängt. Ist natürlich eine schöne Sache, aber dafür gibt es dann keinen Sonntag mehr. Andererseits, fängt die Woche nicht am Montag an, was, psychologisch gesehen, auch ganz nett sein kann … aber ich schweife hier ab, sorry.
    Also ein entspannter Freitag in Dubai liest sich ungefähr so an:
    Unsere Arbeits- und Wohnvilla hat vier Zimmer und eine große Wohnküche, wo dann auch gearbeitet wird. Isgesammt wohnen hier im Moment vier Leute, mich mitgerechnet. Unter anderem auch Ralf, mit dem ich in Berlin gearbeitet habe. Und mit Ralf und Alex sind wir dann irgendwann zum Strand. Die Bilder davon seht ihr gleich. Vorher wurde natürlich gefrühstückt und Kamelenmilch getrunken. Denkt jetzt nicht, dass ich hier jeden Tag Kamelenmilch trinken würde. Ich habe sie nur probiert - sehr gewöhnungsbedürftig, aber nicht übel.
    Abends sind wir auf einer ziemlich großen, sehr touristischen Fete gewesen, die hier eigentlich nicht besonders beschrieben werden muss. Das einzige, was mir dazu einfällt - ich werde wohl nicht oft hier ausgehen. Andererseits hatte ich das irgendwie hingekrigt, mich auf englisch mit einem Bekannten der Bekannten von Alex zu unterhalten. Das war schon sehr lustig, sich englisch sprechen zu hören, und ohne Alkohol wahrscheinlich unmöglich … vielleicht gehe ich ja doch öfter mal aus :).
    Die ersten Eindrücke in der Stadt waren natürlich ziemlich überwältigend. Der Gedanke eines Größenwahnsinns und des Kommerzes kommt aus allen Ecken raus… Es gibt sehr viele Baustellen, die genauso Gewaltig aussehen, wie die fertig gebaute Hochhauskomplexe. Und die ganzen Mammutprojekte, wie zum Beispiel, das größte Gebäude der Welt: Burj Dubai (sie haben sich noch nicht entschieden, ob das 800 oder 700 Meter groß sein soll); oder die Sehenswürdigkeiten von der ganzen Welt, inklusive Burj Dubai, in einer größeren Version nachbauen. Na ja, Platz haben sie ja genug, die Wüste ist groß. Dabai finde ich diese Wüste viel faszinierender. Wenn man von The Springs (unser Stadtteil) in die Innenstadt fährt, kann man sie sehen: Abgesperrt mit Drahtzaun, bedroht von der größenwahnsinnig gewordener Stadt, sehr weit, wild und inspirierend. Die ganzen Baustellen mag ich eigentlich auch ganz gerne hier. Leider kommt man nicht ran, weil man ohne Auto nicht auf die Strassen kommt. Man kommt auch mit dem Auto schlecht voran, weil das Verkehrsnetz katastrophal ist. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber mir sagen lassen, dass das Autofahren in Dubai keinen Spass macht. Oder vielleicht doch, gerade deswegen …
    Und so sah der Tag dann aus:

    zumstrand.jpgDer Weg zum Strand.

    warm.jpgSchade, dass man die Wassertemperatur nicht fotografieren kann …

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    Hallo Welt!

    30. April 2007

    Im Himmel mit Himmel.
    Ich weiss, der Spruch ist alt und passt nicht, aber ich find ihn toll!
    SO, für die von euch, die gerade etwas ratlos vor dem Bildschirm sitzen und mit der Info nix anfangen können, einmal in Kürze:
    Das hier ist ein neuer Blog von mir. Der Grund dafür liegt daran, dass ich ab heute für einen Monat von meiner Agentur aus in Dubai lebe und arbeite. Das alles finde ich so toll und aufregend, dass ich unbedingt alles mitteilen möchte (einige kennen das schon aus Berlin ;). Am 31. Mai geht´s dann wieder nach Hamburg zurück und Ende Juni habe ich dann mein Diplom hoffentlich in der Tasche.
    Gestern Abend bin ich hier eingeflogen und muss sagen, das war der entspannteste Flug, den ich je hatte. Jetzt sitze ich, nachdem ich viel zu früh aufgestanden bin, hier im Arbeits- und Küchenbereich unserer Villa, wo ich die nächsten vier Wochen wahrscheinlich auch hauptsächlich verbringen werde. Ich hoffe nur, dass ich neben dem Diplom und meiner Arbeit genug Zeit haben werde, um die ganzen Fotos und Berichte hier reinschreiben zu können.
    Also, lehnt euch zurück, entspannt euch und vergisst nich hier mal öfter vorbei zu schauen.

    Die Ankunft.

    zimmer-angekommen.jpgMein Zimmer vom Balkon aus.

    Das Hirschen-Wohnzimmer in Dubai.Wohn- und Arbeitsbereich.